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Kindergeburtstage mit Schmuck

Ich komme mit meiner Werkstatt zu dem Geburtstagskind und erarbeite mit max. 10 Kindern kleine Schmuckstücke, welche die Kinder dann mit nach Hause nehmen können. Die Kinder sollten nicht jünger als 8 Jahre sein. Fotos: Kleine bunte Ringe, Blaue Ohrhänger

Schmuckparty

Sie interessieren sich für meine Arbeiten und wollen noch mehr sehen?
Gerne komme ich zu Ihnen nach Hause und zeige Ihnen im Kreise Ihrer Freunde meine Arbeiten. Kontaktieren Sie mich bitte zwecks einer genauen Absprache.

Werkstatt

Meine mobile Werkstatt ist ausreichend ausgestattet und bietet viele Möglichkeiten der schmiedetechnischen Umsetzung. So können wir im Rahmen eines Workshops Ringe schmieden, Ohrstecker sowie Kettenanhänger herstellen.

Goldschmiede-worshop

Mit meiner mobilen Werkstatt erarbeite ich mit Erwachsenen Schmuckstücke in Räumlichkeiten von Kindergärten, Gemeindehäusern oder Schulen. In kleinen Gruppen von max. 10 Teilnehmern in angenehmer Atmosphäre gebe ich Hilfestellung und Anregung zum fertigen Stück.

WAZ vom 07.04.2011

Handwerk : So entsteht ein Ring

Stephanie
								Koslowski 45, links und Ina Ertle 40 erhitzen mit einem Gasbrenner
								Silberkugeln, die anschließend einen Ring verzieren sollen.
								Foto: Svenja Hanusch, WAZ FotoPool
Stephanie Koslowski (45, li.) und Ina Ertle (40) erhitzen mit einem Gasbrenner Silberkugeln, die anschließend einen Ring verzieren sollen. Foto: Svenja Hanusch / WAZ FotoPool

Hattingen. Brennen, zischen, hämmern: Die Hattingerin Ina Ertle hat Frauen gezeigt, wie Schmuck geschmiedet wird.

Bloß nicht zittern. Möglichst still hält die linke Hand die Pinzette fest, führt ein silbernes Plättchen noch näher an das Feuer heran. Die Flamme des Gasbrenners rauscht und leuchtet azurblau. Im Evangelischen Familienzentrum in Niederwenigern basteln heute Abend keine Kinder, sondern es werkeln zehn Frauen. Beim Goldschmiede-Workshop mit Ina Ertle (40) kreieren sie ihren eigenen Schmuck. Die Hattingerin ist Diplom-Schmuckgestalterin und gibt auch Kurse an der Volkshochschule.

Die Frauen arbeiten mit Silber. Messing läuft zu schnell an, sagt Ina Ertle, ist schöner. Zuerst liegen da nur Silberplättchen auf dem Tisch. Mit Zange und Ringstock biegen die Frauen sie zu Ringen. Der Ringstock macht das Silberstück rund. Die Frauen schmiegen das noch flache Edelmetall um den Ringstock und hauen mit einem Kunststoffhammer darauf, bis es eine runde Form angenommen hat. Anschließend halten sie ihre Rohlinge in den Händen. Jetzt ist Kreativität gefragt. Jede Teilnehmerin schmiedet ihr selbst gestaltetes Einzelstück.

Stephanie Koslowski (45) wickelt feine Silberdrähte um ihren Ring. Mit dem Gasbrenner lötet sie die kleinen Schnüre fest. Sie schmiedet zum ersten Mal. Konzentriert blickt sie auf die heißen Flammen des Gasbrenners. taste mich langsam heran. Geschafft. Nachdem die Drähte nun den Ring schmücken, überlegt sie sich noch etwas anderes. Kleine silberne Kügelchen sollen den noch recht schlichten Ring zieren. Den Brenner hält sie über sehr kleine Metallstücke, die auf Holzkohle liegen. Nach wenigen Sekunden leuchten sie orange auf und verwandeln sich in Halbkugeln. Von oben völlig rund.

Ina Ertle erklärt: Silber wird durch die Hitze flüssig und verhält sich wie ein Wassertropfen, es nimmt die einfachste Form an. Die erste kleine Halbkugel ist fertig. Sobald die Flamme ausgeschaltet ist, behält sie ihre Form. Dann kommt sie zum Abkühlen ins kalte Wasserglas. Es zischt laut. Stephanie Koslowski freut sich. Es ist etwas Besonderes, wenn man selbst ein Schmuckstück macht. Eine Freundin hatte ihr die Teilnahme am Workshop zum Geburtstag geschenkt. Ich wusste gar nicht, wohin sie mich entführt, sagt sie lachend, ist eine klasse Idee hier mitzumachen. Sie mag es, kreativ und handwerklich zu sein.

Zum Schluss feilt und poliert sie den Ring noch in aller Ruhe mit Drahtwolle, Schmirgelpapier und Bürste. Fertig ist der Ring. Sie steckt ihr selbst gemachtes Schmuckstück an den Finger. schick aus, lobt eine andere Frau. Darüber freut sich Kursleiterin Ina Ertle: alle mit einem Strahlen im Gesicht nach Hause gehen.